A

Arthroskopie

Bezeichnet sowohl chirurgische Eingriffe am Gelenk, als auch die Untersuchung von Gelenkinnenräumen. Untersuchungsverfahren zur Beurteilung des Zustandes eines Gelenks.

Aufklärungsbogen

Wir haben hier für Sie einen OP-Aufklärungsbogen und ür den Hausarzt einen Untersuchungsbogen als Pdf-Datei zum Download bereit gestellt. (Aufklärungsbogen downloaden)

B

Bursa "Bursa synovialis"

Schleimbeutel
Gleitlager, das überall dort vorkommt, wo Sehnen, Muskeln oder Haut unter Spannung über knöcherne Strukturen geführt werden.

Bursektomien

Entfernung eines Schleimbeutels. Meist notwendig bei chronischer Entzündung der Bursa durch anhaltende, mechanische Reizung.

C

Cerclage

Kreisnaht, Umnähung:

  1. Verschluss des Muttermundes durch eine Umschlingungsnaht
  2. Versorgung eines Knochenbruchs

 

Computertomographie (CT)

Bei der CT werden mittels Röntgenstrahlen Schichtaufnahmen des Körpers in verschiedenen Ebenen erstellt. Die Methode wird zum einen zur Diagnose und zur Planung eines Eingriffes eingesetzt. Zum anderen dient sie auch der Kontrolle der Behandlung selbst: Ein spezielles Kontrastmittel erlaubt es dabei, die Position ärztlicher Instrumente und anatomische Besonderheiten genau zu lokalisieren. So kann der Eingriff besonders präzise gesteuert werden.

D

Diskografie

Bei der Diskografie wird ein Kontrastmittel in die Bandscheibe gespritzt und anschließend ein Röntgenbild erstellt. Auf diese Weise lässt sich das Gewebe präzise abbilden und ein Schaden sichtbar machen. Zudem dient die Injektion der Sicherung der Diagnose: Der Patient sollte bei der Injektion exakt seinen bekannten Schmerz spüren ("Memory Pain").

E

Epidurale Spülung

Spülung des Wirbelsäulen-Kanals. (s. a. Epiduroskopie)

Epiduroskopie

Die Epiduroskopie ist eine Spiegelung des Wirbelsäulenkanals. Eine winzige Kamera an der Spitze eines Katheters erlaubt dabei einen direkten Blick auf Schädigungen in diesem Bereich. Zudem können über den Katheter Spülungen vorgenommen und entzündetes Gewebe mit Medikamenten behandelt werden.

F

Facettengelenksblockade

Degenerative Veränderungen in den kleinen Wirbelgelenken führen häufig zu Druckempfindlichkeit und Bewegungsschmerzen. Bei der Wirbelgelenksblockade wird dieser Schmerz gezielt ausgeschaltet, um sicher zu gehen, dass der Verschleiß am Gelenk tatsächlich die Ursache für den empfundenen Schmerz ist. Dazu werden schmerz- und entzündungshemmende Stoffe über eine Sonde und unter CT-Kontrolle exakt an das betroffene Gelenk gebracht.

H

Hallux valgus

Fehlstellung der großen Zehe. Dabei kommt es oft zu schmerzhaften Schleimbeutelentzündungen am Großzehenballen.

Hammerzehen

Arthrose des Großzehengrundgelenks, die meist einseitig ist und eine Bewegungseinschränkung zur Folge hat. Belastungsschmerz, v.a. beim Gehen, so daß das Abrollen auf dei Außenkante des Fußes verlagert wird. Das Gelenk ist oft druckempfindlich und verdickt.

I

Injektion

Das Einbringen von Flüssigkeiten oder Medikamenten in den Körper mit einer Hohlnadel (Injektionsnadel).

Intradiskale Elektrothermische Therapie

(IDET, Thermische Bandscheibenfestigung)

Die thermische Bandscheibenfestigung ist ein Verfahren zur Behandlung von verschleißbedingt strapazierten Bandscheiben mit eingewachsenen Nerven. Dabei wird das weiche Gewebe im Bandscheibenring durch Erhitzen gefestigt und zugleich die neu eingewachsenen Nerven und Gefäße zerstört. So erhält die Bandscheibe ihre Stabilität zurück und die Schmerzen werden gelindert.

K

Karpaltunnel-Syndrom

Sehnenscheidenentzündung, die bei häufigem Schreiben auf der Tastatur auftreten. Der N. medianus wird in Höhe des Handwurzelkanals mechanisch gereizt, so daß ein Druckschaden entsteht. Dies führt zu brennenden Schmerzen, Parästhesien, Kältegefühl.

Katheter

Ein Katheter ist ein biegsames Instrument, das einem dünnen Schlauch ähnelt. Er kann mit verschiedenen Zusatzgeräten wie Kameras oder Wärmesonden versehen sein. Je nach Ausstattung dient er der Beobachtung, der Injektion oder der Manipulation innerhalb des Körpers. Häufig kann ein Katheter eine offene Operation vermeiden helfen.

Kernspintomographie

Die Kernspin-Tomografie ergibt ohne Eingriffe und ohne Röntgenbelastung Schnittbilder des Körperinneren. Dabei wird ein magnetisches Feld angelegt, das Aufschluss über den Wassergehalt des untersuchten Gewebes gibt. So kann z.B. der Grad des Verschleißes einer Bandscheibe oder des Knorpelüberzuges im Gelenk dargestellt werden.

Knochendichtemessung

(Osteodensitometrie)

Bei der Knochendichtemessung wird der Mineralgehalt der Knochen an einer repräsentativen Stelle (Unterarm oder Wirbelkörper) gemessen und mit dem durchschnittlichen Alterswert verglichen. Anhand der Messdaten kann in Abhängigkeit von körperlichen Beschwerden, Vorerkrankungen und dem Alter des Patienten eine Osteoporosetherapie erarbeitet werden.

Konisation

Ein kegelförmiger Teil des Gebärmuttermundes (Zervix) wird chirurgisch entfernt und dann mikroskopisch untersucht.

Konisation

Kegelförmige Gewebsentnahme am Muttermund. Wichtiges Diagnosemittel zur Krebsfrüherkennung.

Konservative Maßnahmen

Behandlungsformen, die ohne Eingriff auskommen. Zum Beispiel: Krankengmnastik, Physikalische Therapie, Schmerz stillende Spritzen oder orthopädisch-technische Hilfsmittel wie Korsette.

L

Larynxmaske

Latex- bzw. Silikonschlauch mit aufblasbarer Gummiwulst; er wird durch den Mund vor den Kehlkopfeingang geschoben, um die Luftwege zu sichern gegen unbeabsichtigtes Einatmen von Flüssigkeiten oder festen Stoffen.

M

Minimal-invasive Behandlung

Der Begriff "minimal-invasiv" beschreibt medizinische Methoden, die mit einem möglichst geringen Eingriff auskommen. Meist kommt dabei ein schlauchförmiger Katheter - also eine Sonde mit oder ohne Kamera - zum Einsatz, der durch einen kleinen Schnitt in Körperhöhlen eingeführt wird und dort direkte oder indirekte Beobachtungen und Behandlungen erlaubt. Bei minimal-invasiven Eingriffen haben Patienten meist keine Narbenbildung und nur sehr geringe Risiken zu befürchten.

N

Narkosevorbereitungsbogen

Wir haben hier einen Narkosevorbereitungsbogen für den Hausarzt in gezippter Form zum Download bereit gestellt. (Narkosevorbereitungsbogen downloaden)

O

Osteoporose

Die Osteoporose ist eine Entkalkung der Knochen. Bei der Krankheit, von der vor allem Frauen ab den Wechseljahren, aber auch ältere Männer betroffen sind, wird den Knochen kontinuierlich Kalzium entzogen. Dadurch werden sie schwach und brüchig. Gründe für die Krankheit sind einerseits Veranlagung, andererseits jedoch auch eine fasche Lebensweise mit wenig Bewegung, falscher Ernährung und zuviel Zigaretten- und Alkoholkonsum.

P

Patientenfragebogen

Unseren Patientenfragebogen haben wir hier für Sie in gezippter Form zum Download bereit gestellt. (Patientenfragebogen downloaden)

Periradikuläre Therapie

(PRT, Injektionstherapie)

Nervenreizungen im Bereich der Hals- oder Lendenwirbelsäule bewirken oft starke, hartnäckige Schmerzen. Diese Schmerzen können mit der Periradikulären Therapie behandelt werden. Über eine Injektionsnadel wird dabei der gereizte und entzündete Nerv mit einer Wirkstoffkombination umspült. Die präzise Ausrichtung der Nadelspitze wird nach Gabe eines Kontrastmittels z.B. computertomografisch überwacht.

Perkutane Laser-Diskusdekompression

(PLDD, Laser-Nukleotomie)

Bei einer krankhaften Veränderung der Bandscheibe kann Gewebe austreten und auf einen Nerv drücken. Bei der computergesteuerten Bandscheiben-Operation mit Lasersonde wird unter computertomografischer Kontrolle die Lasersonde über eine spezielle Kanüle direkt in die Bandscheibe eingeführt. Das Bandscheibengewebe wird vorsichtig teilweise verdampft bzw. abgetragen, eingewachsene Nervenenden werden verödet und die Bandscheibe insgesamt etwas geschrumpft Es kommt dadurch zur Druckentlastung des schmerzenden Nerven. Durch eine Testinjektion in die Bandscheibe (Diskografie) wird zuvor sicher gestellt, dass die Schmerzen tatsächlich von einer geschädigten Bandscheibe ausgehen.

Physikalische Therapie

Die Physikalische Therapie wird auch Physiotherapie genannt. Bei ihr sollen die körpereigenen Heilkräfte durch die Anwendung physikalischer Faktoren mobilisiert werden. Zu diesen Faktoren gehören zum Beispiel Wärme und Kälte.

S

Stoßwelle

Genauso wie Lichtstrahlen können auch Schallwellen durch Linsen gebündelt werden. Auf diese Weise kann der Schall zu einer Stoßwelle gebündelt werden, die sehr starke Kräfte ausüben kann. Bei der Stoßwellentherapie wird die Stoßwelle eingesetzt, um diese Kräfte im Körperinneren einzusetzen. Häufig geschieht das bei der Zertrümmerung von Nierensteinen, jedoch können seit jüngerer Zeit auch Verkalkungen in den Weichteilen von Schulter oder Ferse damit behandelt werden.

T

Thermosonden-Behandlung der Wirbelgelenke

(Thermokoagulation der Facettengelenke)

Steht eine degenerative Veränderung eines Wirbelgelenks als Ursache für den Rückenschmerz fest, kann eine Hitzesondenbehandlung der Wirbelgelenkte durchgeführt werden. Unter CT-Kontrolle bringt man eine Thermosonde in den Bereich der schmerzenden Nervenfasern. Daraufhin wird der Nerv zur Kontrolle kurz stimuliert, bevor ein örtliches Betäubungsmittel gegeben und die Sondenspitze erhitzt wird. Auf diese Weise wird ein kleiner Bereich verödet, so dass die Leitung der Schmerzfasern unterbrochen wird.

Transcaudale Epiduroskopie

Epiduroskopie (s.o.) über einen Zugang im Steißbein. ("Cauda" ist lateinisch für "Steißbein", daher heißt transcaudal wörtlich "durch das Steißbein").

Transurethrale Eingriffe

Tumor z. B. in der Blase oder der Prostata, der durch die Harnröhre in kleinen Stücken entfernt wird.