Medikamentenpumpen
Bei einigen chronischen Schmerzpatienten kann es notwendig und sinnvoll sein, eine Medikamentenpumpe zu implantieren.
Sie wird in der Regel im Bauchraum unter die Haut eingesetzt und mit einem Katheter, der bis in den Rückenmarkskanal führt, verbunden.
Als Beispiel seien genannt: Patienten mit mehrfach operiertem Rückenleiden; Patienten, die erhebliche Mengen an Opiatpräparaten benötigen oder Patienten mit Multipler Sklerose oder anderen Krankheitsbildern, die mit einer krankhaften Erhöhung des Muskeltonus einhergehen.
Eine Auswahl an historischen aber auch neueren Modellen sehen Sie auf dem Bild unten.
Das Befüllen einer Medikamentenpumpe
Auf dem Bild erkennt man eine unter die Haut eingepflanzte Medikamentenpumpe, die von außen mit einem Programiergerät eingestellt werden kann.
Bei jedem Füllvorgang werden alle Verbrauchsdaten ausgelesen und die neuen Einstellungen auf die Pumpe übertragen und die Änderungen auf einem Ausdruck dokumentiert.
Die Füllungsintervalle hängen vom Pumpenmodell und dessen Einstellungen ab und variieren zwischen 14 Tagen und mehreren Monaten.
Das Befüllen selbst erfolgt unter sterilen Bedingungen mit speziellen Auffüllsets und nur mit besonders dafür geeigneten Nadeln.
Nach erfolgter Befüllung werden die wesentlichen Daten in einem beim Patienten verbleibenden Pumpenpass eingetragen.

